E-LEARNING COMPLIANCE

Whistleblowing und Hinweisgeber­schutz

Schützen Sie Ihre Organisation vor einem Whistleblowing Skandal und bereiten Sie sich und Ihre Belegschaft erfolgreich auf die EU-Whistleblower-Richtlinie vor!

Bis Ende des Jahres müssen EU-Staaten die EU-Whistleblower-Richtlinie integrieren und Organisationen mit mehr als 50 Mitarbeiter:innen sowie Behörden und Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern Kanäle einrichten über die Verstöße gegen EU-Recht gemeldet werden können.

In 20 Minuten lernen Sie einfach und kompakt was Whistleblowing ist, warum es für Ihre Organisation von großer Bedeutung ist, wie Whistleblowing zu einer guten Kommunikation beitragen kann und wie Ihre Mitarbeiter:innen Missstände innerhalb Ihrer Organisation melden können. Jetzt schulen und Zertifikat erhalten!

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Mit unserer Online-Schulung Whistleblowing und Hinweisgeberschutz bereiten Sie Ihre Mitarbeiter:innen in nur 20 Minuten erfolgreich auf die EU-Whistleblower-Richtlinie vor.

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Häufig gestellte Fragen

Unser E-Learning Whistleblowing und Hinweisgeberschutz qualifiziert Ihre Belegschaft spielerisch in nur 20 Minuten für die Grundlagen des Whistleblowings und des Hinweisgeberschutzes. 

Das E-Learning beinhaltet folgende Themen:

  • Was ist Whistleblowing?
  • Warum ist das Aufdecken von Missständen eine gute Tat?
  • Wieso betrifft das Thema Ihre Organisation?
  • Wann sollen Sie aktiv werden?
  • Welche Missstände können Sie melden?
  • Welche Konsequenzen bringt eine Meldung mit sich?

Um Personen zu schützen, die Missstände und Verstöße gegen das Unionsrecht aufdecken, tritt Endes des Jahres 2021 die EU-Whistleblower-Richtlinie in Kraft. Darunter fallen Missstände in den Bereichen Umweltschutz, Lebensmittel, öffentliche Gesundheit,  öffentliche Aufträge, Produktsicherheit, Verkehrssicherheit, Finanzdienstleistungen sowie Verbraucher- und Datenschutz

Mit der neuen Whistleblower-Richtlinie werden neue Vorschriften eingeführt, die Hinweisgeber:innen gegen Repressalien wie Entlassung, Herabstufung  oder Einschüchterung schützen. Doch nicht nur die Hinweisgeber selbst werden geschützt, sondern auch Unterstützende wie etwa Kolleg:innen und Angehörige.

Zum Schutz von Hinweisgeber:innen müssen alle EU-Staaten, darunter auch Deutschland, bis Ende des Jahres die EU Whistleblower-Richtlinie in ihre nationalen Gesetze integrieren. Auch Organisationen mit mehr als 50 Mitarbeiter:innen, Gemeinden ab 10.000 Einwohner:innen, Behörden und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes müssen sich auf Änderungen einstellen. Ab dem 17. Dezember müssen diese sichere interne Meldemöglichkeiten für Hinweisgeber:innen bereitstellen.

Wie funktioniert Compliance?

Längst gilt die Errichtung betrieblicher Compliance-Strukturen als ein unverzichtbares Instrument der Risikovorsorge. Erforderlich ist hierzu zunächst die Analyse, ob ausreichende Compliance-Strukturen in der Organisation bereits vorhanden sind, beziehungsweise welche Strukturen neu geschaffen werden müssen. Dazu gehört die genaue Identifizierung der Risiken und rechtlichen Anforderungen. Hinzu kommen die Formulierung interner Regelwerke („Compliance-Richtlinien“) und Schutzmechanismen sowie deren Implementierung (u.a. durch entsprechende Schulung der Mitarbeiter:innen). Schließlich bedarf es auch noch geeigneter Mechanismen zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Regeln (etwa durch regelmäßige Kontrollen) und entsprechender Notfallpläne. Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass Verstöße vermieden oder verhindert werden können. 

Warum ist Compliance für Unternehmen, Behörden und Organisationen so wichtig?

Compliance wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Unter diesem Modebegriff versteht man die Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien durch und in Unternehmen. Compliance-Verstöße können zu Strafen, Bußgeldern, Gewinnabschöpfung oder dem Verfall des durch den Gesetzesverstoß erzielten Gewinns führen. Doch oftmals ist der damit einhergehende immaterielle Schaden in der Öffentlichkeit, der Verlust des guten Rufs, auf lange Sicht noch viel gravierender als die kurzfristige finanzielle Belastung.

Welche Compliance-Risiken gibt es?

Besondere Beachtung verdienen die jeweils bestehenden Compliance-Risiken. Man unterscheidet hier zwischen allgemeinen und spezifischen Risiken. Zu den allgemeinen Risiken zählen u.a. etwaige Verstöße gegen Arbeitnehmerregelungen (Stichworte Arbeitszeit, Mindestlohn, Scheinselbständigkeit), gegen das Antidiskriminierungsgesetz, gegen die Bestimmungen des Datenschutzes und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sowie Korruptionsstraftaten. Spezifische Risiken liegen etwa in kartellrechtlichen Anforderungen, der Geldwäscheprävention, Vergabevorschriften oder Umweltstandards. Besonders häufig auftretende Compliance-Fragen sind etwa die nach der Legalität von Einladungen oder Geschenken von Geschäftspartner:innen sowie der Erlangung ähnlicher persönlicher Vorteile.

Was versteht man unter einer Compliance Kultur?

Wenn sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter:innen eines Unternehmens, einer Behörde oder einer Organisation, alle vorhandenen moralischen und rechtlichen Vorschriften einhalten und ihre Bedeutung anerkannt haben, spricht man vom Vorliegen einer Compliance-Kultur. Die Gesamtheit aller in einer Organisation eingerichteten Maßnahmen, Strukturen und Prozesse, um Regelkonformität sicherzustellen, wird auch als Compliance Management System (CMS) bezeichnet.

Was ist in hinsicht auf Compliance zu tun?

Die Häufigkeit von Compliance-Defiziten in deutschen Unternehmen, Behörden und Organisationen zeigt, dass in dieser Hinsicht vielerorts Handlungsbedarf besteht. Einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der innerbetrieblichen Expertise auf diesem Gebiet können Compliance-Schulungen wie die von lawpilots leisten mit Themen wie Korruptionsprävention, Prävention von Geldwäsche oder Datenschutz.

Was sind mögliche Folgen von einem Compliance verstoß?

Daimler, VW und BMW haben vermutlich illegale Absprachen über Technologien zur Abgasreinigung getroffen. Daimler und VW treten im Kartellprozess als Kronzeugen auf: Diese Automobilhersteller dürfen auf Straffreiheit oder einen Straferlass hoffen. BMW droht eine Strafe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Gleich, ob es sich um die geschenkte Uhr vom ehemaligen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel handelt oder um die deutsche Automobilindustrie. Das Ignorieren und  das Umgehen von Compliance-Regeln scheint der neue Volkssport zu sein. Die Folge: Hohe Geldbußen, Imageschaden und fehlendes Geld für dringend notwendige Investitionen.

Der aktuelle Skandal um BMW offenbart, dass die Nichteinhaltung von Compliance-Regeln zu Geldstrafen in Höhe hunderter Millionen Euro führen kann. Es scheint immer die gleiche Geschichte zu sein. Das Risiko, dass der Verstoß gegen Compliance-Regeln nicht auffliegt, wird als gering eingeschätzt. Im Ergebnis zahlen die Unternehmen drauf. Ex DFB-Präsident zahlt für seine 6000,– Euro Uhr mit dem Verlust von mindestens 500.000 Euro Jahresgehalt. Den Automobilherstellern fehlt das Strafgeld für dringende Investitionen in Energiepeicher-Technologien für das E-Auto von morgen. Entscheidend ist: auch bei der Normungsarbeit sind Compliance-Regelungen einzuhalten. Gleich ob es sich um nationale, europäische oder internationale Normungsarbeit beim DIN-, dem CEN- oder der ISO handelt, die Spielregeln gelten immer. Hätten die Vorstände der Automobilhersteller auf die Compliance-Schulungen darauf gedrungen, dass ihre Mitarbeiter in Compliance-Fragen geschult worden wären, hätten sie das Risiko einer Bestrafung durch die Behörden kosteneffizient reduzieren können. Aber, hinterher sind natürlich alle klüger.

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