E-LEARNING COMPLIANCE

Prävention von Geldwäsche und Terrorismus­finanzierung

Diese Online-Schulung qualifiziert Ihre Belegschaft in 15 Minuten souverän in herausfordernden Situationen mit Geschäftspartner:innen umzugehen. Viel zu oft werden Mitarbeiter:innen von Unternehmen ungewollt zu Helfer:innen von Geldwaschenden und müssen mit Strafverfolgung, Verurteilung und Imageverlust rechnen.

Wie kann ein Unternehmen sich vor finanziellen Einbußen und Image-Schäden schützen? Die Bekämpfung der Finanzierung von organisierter Kriminalität und Terrorismus braucht ein hohes Maß an Kompetenz und Wissen.

Dieses E-Learning macht Ihre Mitarbeiter:innen fit! In interaktiver Form werden zielgruppengerechte Praxisfälle dargestellt, wie etwa mit verdächtigen Transaktionen und Geldwäsche-Verdachtsfall korrekt umgegangen wird. Diese Online-Schulung gibt es in internationalen Sprachversionen mit einem Zertifikat zum Download.

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Mit unserer Compliance Modul Geldwäscheprävention, qualifizieren Sie Ihre Mitarbeiter:innen damit sie Risiken für das Unternehmen frühzeitig erkennen und abwenden.

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Häufig gestellte Fragen

Nach dem Wortlaut von § 261 des Strafgesetzbuches (kurz: StGB) wird Geldwäsche als jede Art der finanziellen Transaktion, die mit der Absicht unternommen wird, die Herkunft und die Existenz von Bargeld oder anderen Vermögenswerten illegaler Herkunft zu verstecken oder zu verschleiern und diese wieder dem legalen Geldkreislauf zuzuführen definiert. Wie diese finanziellen Transaktionen aussehen, kann ganz unterschiedlich sein. Häufig werden dazu Scheinfirmen gegründet, über die das illegale Bargeld aufgeteilt und zurück in den legalen Geldkreislauf geführt wird. Kennzeichnend ist aber in allen Fällen die Vielzahl an Transaktionen rund um das illegale Geld. Je mehr Aktivitäten zur Verschleierung genutzt werden, desto schwieriger wird es für die Ermittlungsbehörden, den Tatbestand der Geldwäsche lückenlos nachzuweisen.

Ein Verstoß gegen § 261 StGB gilt als Verbrechen und wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet. Neben den Vorschriften aus dem Strafgesetzbuch gilt in Deutschland aber auch das Geldwäschegesetz (kurz: GWG), das direkt der Prävention von Geldwäsche dient. Das GWG sieht in diesem Zusammenhang bestimmte Pflichten vor, die beim Umgang mit Zahlungsströmen gelten. Es ist insbesondere verbindlich für Finanzunternehmen und Kreditinstitute, aber auch für andere Branchen wie zum Beispiel Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzleien. Nach § 2 GWG ist der verpflichtete Personenkreis zu besonderer Sorgfalt angehalten. Ein Verstoß gegen das Geldwäschegesetz kann schwerwiegende Folgen haben. § 56 GWG sieht Bußgelder in Höhe bis zu 1 Million Euro vor, wenn es zu schwerwiegenden, wiederholten oder systematischen Verstößen gegen das GWG kommt. 

Vertreter:innen der verpflichteten Branchen sind zwingend dazu angehalten, das Geldwäschegesetz zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu beachten. Die besonderen Pflichten ergeben sich und sind bei jeder neuen Geschäftsbeziehung oder Neumandatierung anzuwenden. Mitarbeitende sollten rund um die Vorgaben des GWG nachhaltig geschult werden, um nicht nur mögliche Strafen und Schäden durch einen Verstoß für das Unternehmen zu verhindern, sondern gleichermaßen einen damit einhergehenden Image- und Reputationsverlust. 

Das Geldwäschegesetz verpflichtet bestimmte Personen zur Geldwäscheprävention. Das sind insbesondere Unternehmen und Angehörige von Branchen, die typischerweise in Kontakt mit Zahlungsströmen kommen oder selbst finanzielle Transaktionen vornehmen. Dazu gehören Kreditinstitute und Finanzunternehmen, aber auch Steuerberater:innen, Wirtschaftsprüfer:innen oder Anbieter:innen von Kryptowährung. Der Gesetzgeber erkennt hier eine besondere Verantwortung, illegale Geldströme zu identifizieren und gegebenenfalls zu melden. Die Prinzipien zur Geldwäscheprävention haben großen Einfluss auf den Umgang mit Kund:innen und Mandant:innen. Im Rahmen der unternehmerischen Compliance ist es daher unerlässlich, dass alle Beteiligten über die geltenden Vorgaben unterrichtet und für verdächtige Aktivitäten sensibilisiert sind. 

Aus dem GWG ergeben sich im Rahmen der Geldwäscheprävention unterschiedliche Pflichten für die betroffenen Personen und Branchen. In erster Linie sind das allgemeine Sorgfaltspflichten. Neue Kund:innen müssen vor dem Abschluss von Verträgen überprüft werden; Bestandskund:innen müssen in regelmäßigen Abständen ebenfalls überprüft werden. Für Anwaltskanzleien und Steuerberatungskanzleien ergeben sich zudem besondere Pflichten, die über die genannten Sorgfaltspflichten hinausgehen. Dazu gehören Melde- und Anzeigepflichten, falls sich im Rahmen der beruflichen Tätigkeit Hinweise auf eine Straftat nach § 261 StGB ergeben.

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