Nachhaltig per Gesetz
18. November 2022

Nachhaltigkeit für Unternehmen per Gesetz: Was kommt durch die neuen Nachhaltigkeitsgesetze auf Unternehmen zu?

Wussten Sie, dass Nachhaltigkeit für Unternehmen verpflichtend ist? Richtig gelesen, nachhaltiges Wirtschaften ist für Unternehmen längst keine freiwillige Angelegenheit mehr. Stattdessen gelten auf nationaler als auch auf europäischer Ebene mittlerweile Gesetze, die die Nachhaltigkeit von Unternehmen verpflichtend einfordern. So müssen sie bei der wirtschaftlichen Betätigung Kriterien berücksichtigen, die über die Gewinnmaximierung oder die Erhöhung des Unternehmenswertes hinausgehen. Durch normative Regelungen wie dem Lieferkettensorgfaltsgesetz oder auch der EU-Taxonomie-Verordnung entstehen dabei für Unternehmen neue Compliance-Anforderungen, die direkt mit dem Thema verknüpft sind. Sie müssen zwingend eingehalten werden, um die gesetzliche Pflicht zu erfüllen und um Nachhaltigkeitskriterien zu genügen.

Was versteht man unter Nachhaltigkeit?

Durch den Klimawandel und die damit einhergehenden Folgen ist weltweit deutlich geworden, dass Nachhaltigkeit (Englisch: Sustainability) bei der Lebensführung aller eine zentrale Rolle spielen sollte. Der Begriff wird dabei oft als verantwortungsbewusster Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen definiert. Wer aber denkt, dass sich das Thema nur auf den Umweltbereich beschränkt, liegt falsch. Nachhaltigkeit geht über die Schonung von Ressourcen bzw. Energie und die Vermeidung von Umweltverschmutzung hinaus. 

Das Stichwort lautet: 3-Säulen-Modell. Im Rahmen der Corporate Social Responsibility (CSR) beschreibt dieses Modell die Ebenen eines Unternehmens, in denen Nachhaltigkeit umgesetzt werden sollte. So gibt es vor, dass Nachhaltigkeit nur dort möglich ist, wo umweltbezogene, wirtschaftliche und soziale Ziele gleichzeitig und gleichberechtigt zur Umsetzung gelangen. Nachhaltig ist ein Handeln also immer erst dann, wenn es diese drei Dimensionen gleichberechtigt in Einklang bringt und keinen Aspekt zugunsten eines anderen missachtet. 

Im Folgenden erklären wir kurz die drei Dimensionen und ihre Inhalte: 

  • Ökologie: Schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen, unter Berücksichtigung der Regenerationsfähigkeit der natürlichen Lebensgrundlagen; Vermeidung von Schäden am Ökosystem; Reduzierung von Emissionen; Verzicht auf Giftstoffe in Nahrungsmitteln und Kosmetika sowie der bewusste Umgang mit der Gesundheit von Menschen;
  • Ökonomie: Erzielung eines maximalen wirtschaftlichen Ertrags bei gleichzeitigem Erhalt der vorhandenen Ressourcen; Verfolgung langfristiger Strategien, um Schäden für nachfolgende Generationen zu vermeiden; fairer Handel sowie ein nachhaltiges Risikomanagement und die Einhaltung der Compliance;
  • Soziales: Auf den Menschen ausgerichtete Nutzung von Systemen; Lösung der Verteilungsprobleme zwischen Geschlechtern und Altersgruppen sowie die Integration von Zugehörigkeiten und Identitäten; fairer und gerechter Umgang mit Beschäftigten und Geschäftspartner:innen sowie Einhaltung der Menschenrechte im gesamten Produktionsprozess.

Wie setzen Unternehmen Nachhaltigkeit um?

Unternehmen sollten sich bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit an dem bereits erwähnten Drei-Säulen-Modell orientieren. Um nachhaltig zu agieren, spielt bei allen Prozessen und Aktivitäten die gleichberechtigte Berücksichtigung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten eine zentrale Rolle.

Je nach Geschäfts- bzw. Unternehmensbereich können sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte ergeben. Während im Bereich der Produktion Nachhaltigkeit vor allem durch eine verantwortungsbewusste Beschaffung und Nutzung von Materialien und Ressourcen, sowie durch die Wahrung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen gekennzeichnet ist, ist im Rahmen des Facility-Managements Nachhaltigkeit häufig durch die Nutzung erneuerbarer Energien oder die Reduzierung von Energiekosten gegeben. 

Grundsätzlich ist dies aber nur ein Maßstab. Für eine gelebte Nachhaltigkeit im Unternehmen empfiehlt sich die Entwicklung von geeigneten Strategien und dazu passenden Maßnahmen. Hier können Audits dabei helfen, die jeweiligen Standards zu erfassen und auf Nachhaltigkeitsaspekte zu überprüfen.

Nachhaltigkeit erfährt im Unternehmen eine praktische Umsetzung durch Maßnahmen wie:

  • nachhaltige Lieferketten: Verantwortung für alle Produktbeteiligten, auch über die nationalen Grenzen hinaus, das Einstehen für Menschenrechte, Arbeits- und Umweltschutz sowie Korruptionsprävention;
  • grüne Büros: umweltfreundliche Alternativen am Arbeitsplatz wie z.B. Mülltrennung, Müllvermeidung, nachhaltige Einrichtung, Maßnahmen zum Upcycling;
  • soziale Projekte: soziales Engagement und Unterstützung für Projekte, die auch zum Leitbild und den Werten des Unternehmens passen. 

Welchen Vorteil bringt Nachhaltigkeit für Unternehmen?

Nachhaltigkeit im Unternehmen ist weit mehr als nur ein Image-Booster. Tatsächlich zeigen Untersuchungen sogar, dass nachhaltige Unternehmen auch wirtschaftlich erfolgreicher sind. Dies liegt zum einen am zunehmend bewussteren Konsumentenverhalten, aber auch an messbaren finanziellen Einsparungen, die durch die mit der Nachhaltigkeit verbundene Effizienz zustande kommen.

Nachhaltigkeit bringt Unternehmen weitere Vorteile, wie zum Beispiel:

  • Imagesteigerung: Da sich verantwortungsvolles Handeln auch auf das Image eines Unternehmens auswirkt, bringt nachhaltiges Wirtschaften oft Wettbewerbsvorteile. Der Konsum ist heutzutage von bewussten Entscheidungen geprägt. Daher fordert die Kundschaft das auch von Unternehmen. Echte Bemühungen sorgen für eine verbesserte Reputation, da das Unternehmen als nachhaltig wahrgenommen wird.
  • Stärkere Bindung der Kundschaft: Über die Imagesteigerung kann Nachhaltigkeit auch als Marketinginstrument eingesetzt werden. Das positive Bild eines Unternehmens kann so genutzt werden, um die eigene Zielgruppe stärker an Produkte und Dienstleistungen zu binden.
  • Reduzierung der Kosten: Wer sparsam mit Ressourcen umgeht, handelt nicht nur nachhaltig, sondern auch effizient und spart damit langfristig Kosten ein. In Unternehmen wird das beispielsweise durch praktische Maßnahmen wie dem „papierlosen Büro“ umgesetzt. Aber auch die verantwortungsvolle Nutzung von Inventar und Energie führt zur Reduzierung von Kosten.
  • Umsatzsteigerung: Unmittelbar mit der Imagesteigerung und der stärkeren Kundenbindung geht auch eine Umsatzsteigerung einher. Studien belegen, dass Nachhaltigkeit einen beachtlichen Einfluss auf die Umsatzzahlen hat. 
  • Wertsteigerung: Nachhaltigkeit kann den Wert von Produkten und Dienstleistungen deutlich steigern. Umweltschonende Energien oder auch faire Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette begründen im wirtschaftlichen Miteinander sogar nachvollziehbare höhere Preise. Diese werden von der Kundschaft auch akzeptiert, solange die Nachhaltigkeit überprüfbar und transparent vorhanden ist.

Welche neuen Gesetze sind relevant für die Nachhaltigkeit im Unternehmen?

Unternehmen haben nicht nur die moralische Verpflichtung, ihr unternehmerisches Engagement am Gemeinwesen, der Umwelt und an der Gesellschaft auszurichten, sondern werden auch gesetzlich in die Pflicht genommen. Durch neue Gesetze entstehen rechtliche Rahmenbedingungen, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte an die Wirtschaftsbeteiligten herantragen und diesen Sorgfaltspflichten auferlegen. Die Einhaltung der Sorgfaltspflichten und die Beachtung von Nachhaltigkeit für Unternehmen per Gesetz zählt aktuell zu den wichtigsten Aufgaben im unternehmerischen Alltag und ist Voraussetzung für den langfristigen Erfolg des Unternehmens und für die nachhaltige Ausrichtung der Unternehmensstrategie.

Zu den relevanten Gesetzen zählen im Rahmen der Nachhaltigkeit unter anderem:

Unternehmerische Sorgfaltspflichten in Lieferketten ab 01.01.2023

2023 tritt das deutsche Lieferkettengesetz (kurz: LkSG) in Kraft. Ziel des Gesetzes ist eine Optimierung des Schutzes der Menschenrechte und der Umwelt in globalen Lieferketten. Mit der Einführung sind Unternehmen mit Hauptverwaltung, Verwaltungssitz, Hauptniederlassung, satzungsgemäßen Sitz oder Zweigniederlassung in Deutschland zur Umsetzung spezieller Sorgfaltspflichten gezwungen. Diese beziehen sich nicht nur auf den eigenen Geschäftsbereich, sondern auch auf das Handeln von unmittelbaren Zulieferer:innen und Vertragspartner:innen.

Im deutschen LkSG geht es insbesondere um die Umsetzung von Standards, die sich aus den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (kurz: UNGP) ergeben. 

Unternehmen, die die Sorgfaltspflichten aus dem LkSG missachten, müssen ab dem 01.01.2023 mit Bußgeldern und Sanktionen rechnen. Nach § 24 Abs. 2 LkSG i.V.m. § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (kurz: OWiG) sind dabei Geldstrafen in Höhe von bis zu 8 Mio. Euro vorgesehen. 

Unsere innovative Online-Schulung zum deutschen Lieferkettengesetz bereitet Ihre Belegschaft erfolgreich auf das neue Gesetz vor. In nur 20 Minuten erfahren Ihre Mitarbeitenden auf spielerische Weise mehr über die zahlreichen Herausforderungen und Risiken für Mensch und Umwelt in der globalen Lieferkette. Zudem lernen Ihre Mitarbeitenden die Sorgfaltspflichten kennen, verstehen und umzusetzen. Die Online-Schulung wurde gemeinsam mit Lernpsycholog:innen und Noerr-Rechtsanwalt Prof. Dr. Christian Pelz entwickelt und besteht aus einem spannenden Mix aus Praxisbeispielen, Gamification, einem Erklärvideo und interaktiven Grafiken. 

Mehr Infos zum neuen Gesetz finden Sie außerdem in unserem kostenlosen Whitepaper „Lieferkettengesetz 2022: Umsetzung, Risiken, Herausforderungen“.

CSR Berichtspflicht: Transparenz über ökologische und soziale Aspekte in Unternehmen

Die CSR-Berichtspflicht verpflichtet in Deutschland schon seit 2017 Unternehmen dazu, in einem Lage- oder Nachhaltigkeitsbericht eine Erklärung abzugeben, die sich auf nicht-finanzielle Informationen zu folgenden Aspekten bezieht:

  • Wahrung der Menschenrechte;
  • Korruptionsbekämpfung;
  • Umwelt- und Sozialbelange sowie Interessen der Beschäftigten und 
  • Umsetzung von Diversität bei der Zusammensetzung der Unternehmensführung, der Kontrollgremien und des Aufsichtsrats.

Die Berichtspflicht ergibt sich auf nationaler Ebene aus dem CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz. Unternehmen, die keine Strategie für die genannten Belange verfolgen, müssen demnach eine Erklärung vorlegen, warum das so ist. 

Galt die CSR-Berichtspflicht bisher ausschließlich für große Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden und Kapitalmarktorientierung und einem Umsatz über 40 Mio. Euro bzw. einer Bilanzsumme über 20 Mio. Euro, wird durch eine Gesetzesnovelle der Kreis der betroffenen Unternehmen erweitert. Ab 01. Januar 2024 gilt diese Pflicht zur Berichterstattung für alle Unternehmen, die zwei der folgenden Kriterien erfüllen:

  1. Die Bilanzsumme beträgt mehr als 20 Mio. Euro.
  2. Der Nettoumsatzerlös beträgt mindestens 40 Mio. Euro.
  3. Das Unternehmen verfügt über mehr als 250 Beschäftigte.

Ab 01. Januar 2026 gilt die Berichtspflicht zudem auch für alle kleinen und mittleren kapitalmarktorientierten Unternehmen mit Börsennotierung, sofern sie zwei der folgenden Merkmale erfüllen:

  • 10 Beschäftigte;
  • 350.000 EUR Bilanzsumme oder
  • 700.000 EUR Nettoumsatzerlös. 

Ausgenommen bleiben weiterhin Kleinstunternehmen, die diese Kriterien nicht erfüllen.

Brennstoffemissionshandelsgesetz: Teilnahme am Emissionshandelssystem

Durch das Brennstoffemissionshandelsgesetz (kurz: BEHG) werden für alle Unternehmen zahlreiche Pflichten definiert, die der Erreichung der Ziele des durch die Bundesregierung vorgelegten Klimaschutzplanes dienen. Zentraler Bestandteil ist dabei die Schaffung eines nationalen Emissionshandelssystems und die Bepreisung der CO₂-Emissionen, die beim Einsatz fossiler Brennstoffe in der Produktion und Wirtschaft anfallen. Das Ziel: Unternehmen dazu zu motivieren, auf nachhaltige, erneuerbare Energien umzusteigen – oder anderenfalls finanzielle Mehrbelastungen zu tragen.

Ebenfalls wurde durch § 7 BEHG ab dem Kalenderjahr 2021 eine Berichts- und Abgabepflicht für alle Unternehmen normiert, die für das Inverkehrbringen von Brenn- und Kraftstoffen verantwortlich sind. Dies betrifft aktuell Unternehmen wie:

  • Erdgaslieferanten;
  • Importeure von Heizölen und / oder Kraftstoffen;
  • Großhändler für Heizöle und / oder Kraftstoffe und
  • Raffinerien, wenn diese ihre Produkte auch in Verkehr bringen.

EU-Taxonomie-Verordnung: Klassifikation für grüne Investments

Zu den wichtigsten ökologischen Nachhaltigkeitsgesetzen zählt die sogenannte EU-Taxonomie-Verordnung, die seit 01. Januar 2022 für Unternehmen gilt, die Finanzprodukte innerhalb der EU vertreiben und gleichzeitig mehr als 500 Mitarbeitende beschäftigen. Sie fordert für das Merkmal der Nachhaltigkeit eines Unternehmens den Nachweis der Unterstützung eines der folgenden Umweltziele:

  1. Klimaschutz;
  2. Anpassung an den Klimawandel;
  3. nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen;
  4. Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft;
  5. Vermeidung der Umweltverschmutzung und
  6. Schutz der Ökosysteme und der Biodiversität.

Besonders relevant ist die EU-Taxonomie-Verordnung als Gesetz zur Nachhaltigkeit, weil sie als zentrales Element im von der EU-Kommission veröffentlichten Aktionsplan zur Finanzierung von nachhaltigem Wachstum fungiert. Dieser soll Kapital- und Finanzmittel so ausrichten und steuern, dass sie für nachhaltige ökonomische Aktivitäten der Wirtschaftsakteure eingesetzt werden.

Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (kurz: NAP)

Schon 2016 wurde von der Bundesregierung der erste Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet. Durch die auch als NAP abgekürzten Grundsätze für mehr Nachhaltigkeit in Produktion und Wirtschaft wurden erstmals Verpflichtungen für alle in Deutschland ansässigen Unternehmen definiert, welche sie in ihren globalen Lieferketten beachten müssen. Wesentlicher Bestandteil des NAP war die Einführung eines nationalen Gesetzes zur Sorgfaltspflicht in Lieferketten – eine Aufgabe, die durch die Verabschiedung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes umgesetzt wurde, das 2023 in Kraft tritt. 

Leitprinzipien aus dem NAP fließen aber nicht nur in das Lieferkettengesetz ein; auch die CSR-Berichtspflicht ähnelt in ihrer Ausgestaltung dem Nationalen Aktionsplan. 

Wichtig ist in diesem Zusammenhang: Die Erfüllung der CSR-Berichtspflicht durch Unternehmen ist nicht gleichzeitig auch eine Erfüllung der Sorgfaltspflichten aus dem NAP, die seit dem 21. Dezember 2016 für alle Branchen und Geschäftsaktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene gelten.

Welche Unternehmen sind von den neuen Gesetzen betroffen?

Der Anwendungsbereich der neuen Gesetze für Nachhaltigkeit ist nicht in jedem Fall gleich und keinesfalls nur ökologisch ausgerichtet. Während sich das Lieferkettengesetz an der Unternehmensgröße orientiert, richtet sich die EU-Taxonomie-Verordnung an alle Unternehmen unabhängig von Größe und Beschäftigtenzahl. Weitergehende Regelungen, die sich aktuell noch in der Planungsphase befinden und die Verpflichtung vorsehen, einen Bericht zur eigenen Nachhaltigkeit zu erstellen, richten sich dagegen nur an Großunternehmen und börsennotierte Unternehmen. 

Klar ist: Die Pflicht zur Nachhaltigkeit von Unternehmen per Gesetz ist einem konstanten Wandel unterworfen. Das Thema Corporate Social Responsibility rückt aber zumindest europaweit immer mehr in den Vordergrund. Damit sind auch jene Unternehmen zur freiwilligen Nachhaltigkeit aufgerufen, für die aktuell (noch) keine gesetzliche Pflicht dazu besteht.

Fazit: Nachhaltigkeit als Baustein für den unternehmerischen Erfolg

Das Thema Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und mittlerweile aus der unternehmerischen Praxis nicht mehr wegzudenken. Neue Gesetze für Unternehmen bringen ebenso entsprechende Pflichten, als auch Risiken mit sich. 

Unternehmen müssen die gesetzlichen Anforderungen in allen Abläufen und Prozessen erfüllen, gleichzeitig aber schützen sie dadurch die eigene Reputation und bereiten den Boden für nachhaltige Investments. Vor dem Hintergrund der Globalisierung und immer stärker werdendem Konkurrenzdruck ergeben sich genau dadurch deutliche Wettbewerbsvorteile. Nicht zuletzt deshalb, weil sich auch Investor:innen in Anbetracht der EU-Taxonomie-Verordnung vermehrt auf Wirtschaftsakteure konzentrieren werden, die ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen, ebenso wie Defizite und Ziele, transparent kommunizieren und offenlegen. 

Gleichzeitig steigen mit den neuen Gesetzen für Unternehmen auch die Anforderungen an die Belegschaft: Sie ist Dreh- und Angelpunkt, wenn es um die Einhaltung der Compliance und um die Wahrung der Nachhaltigkeit geht, welche für Unternehmen durch die Gesetze vorgegeben wird. Ohne Ihre Mitarbeitenden ist die Einhaltung der Gesetze nicht machbar. Umso wichtiger ist es, sie frühzeitig und allumfassend zu schulen. Mit E-Learning funktioniert die Schulung und Sensibilisierung sogar nachhaltig, ohne An- und Abreise.

lawpilots ist Marktführer für E-Learnings zu rechtlich-regulatorischen Themen und schult Ihre Belegschaft zu Fragestellungen der Compliance und in den Bereichen Datenschutz, Informationssicherheit und Arbeitsschutz. Durch unsere Online-Schulungen stellen Sie sicher, dass Ihre Belegschaft an allen Arbeitsplätzen die Compliance wahrt. Mehr zum Thema Compliance erfahren Sie auch in unseren aktuellen Blogbeiträgen und in ausgesuchten Whitepapers, die eine zusätzliche Vertiefung zu einzelnen Themen bieten. 

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